Jubiläumskonferenz am 8. Mai – Aufnahmen der Gespräche

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Nachhaltigkeit und Wandel gestalten!

Begrüßung durch Helge C. Brixner

Freiheit mit Verantwortung: Was kann jeder Einzelne, was kann unsere Gesellschaft aus der Corona-Krise lernen?

Dekan Peter Huschke stellt aus Beobachtungen und Begegnungen während der Corona-Krise und zuvor einige Thesen zusammen, wie unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert auf Basis unserer christlichen Werte achtsamer, nachhaltiger und wirksamer werden kann und welchen Beitrag jeder oder jede Einzelne dazu leisten kann. In der Gesprächsrunde werden unsere Beobachtungen, Erlebnisse und Gedanken der letzten Tage und Monate reflektiert.

Gespräch mit Dekan Peter Huschke

Verantwortung für Nachhaltigkeit: Die Corona- und Klima-Krise als Anlass für eine Zeitenwende oder Rückbesinnung auf klassische Werte?

Impulsthesen von Prof. Dr. Dennis Hilgers
Prof. Dr. Dennis Hilgers ordnet die politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen und Reaktionen auf die vielfältigen Krisen der letzten Jahre vor dem Hintergrund des klassischen Nachhaltigkeitsbegriffs ein, der einen Gleichklang ökonomischer, ökologischer und sozialer Ziele und Ressourcen fordert. Er untersucht dabei eine mögliche Präferenz unseres demokratischen Systems für soziale Ziele und kurzfristig politisch attraktive Maßnahmen zulasten der ökonomischen und ökologischen Ressourcen. In der Gesprächsrunde wird über den Nachhaltigkeitsbegriff und dessen Umsetzung in gesetzliche (Schutz-) Normen wie normative Schuldengrenzen oder Gesetze zum Umwelt- und Naturschutz oder zur sozialen Sicherung diskutiert.

Fiskalillusion oder Zukunftsgestaltung: Wozu dienen Haushaltsdaten und Finanzstatistik?

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde haben in unterschiedlichen Funktionen in der EPSAS-Working-Group mitgewirkt und Einfluss auf die inhaltliche Positionierung in ihren Bereichen genommen. Die beiden deutschen Teilnehmer der EPSAS-Working-Group haben sich kritisch mit der starken Orientierung an den International Public Sector Accounting Standards (IPSAS) auseinandergesetzt. Torsten Domroes begrüßt grundsätzlich eine Vereinheitlichung der öffentlichen Rechnungslegung in Deutschland und Europa und tritt für eine Orientierung am handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip ein. Frank Hils sieht eine verbindliche Vereinheitlichung skeptisch und spricht sich für ein Wahlrecht aus, das die Möglichkeit einer Beibehaltung der kameralen Haushaltsführung und Rechnungslegung einschließt. Alexandre Makaronidis hat die EPSAS-Task-Force über Jahre geleitet und hält eine Vereinheitlichung der Rechnungslegung zwecks Rechenschaft und öffentlicher Wirtschaftsführung und als valide Grundlage der öffentlichen Finanzstatistik national, europäisch und global für unverzichtbar. In der Gesprächsrunde wird über Grundlagen und Perspektiven der EPSAS diskutiert.

Gesprächsrunde mit Torsten Domroes, Dr. Frank Hils und Alexandre Makaronidis

Digitalisierung: Wie gelingt die notwendige Veränderung im Dreiklang von IT, Organisation und Mensch?

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde haben große Modernisierungsprojekte im Kontext der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen geleitet oder bereiten solche Vorhaben vor. Sie bringen ihre Erfahrungen ein, wie grundlegende Veränderungen in der öffentlichen Verwaltung vorbereitet und erfolgreich umgesetzt werden können, ohne dabei die fachlichen und technischen Projektziele, die organisatorischen Rahmenbedingungen und Anpassungen oder die Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen, Qualifizierung und Akzeptanz zu vernachlässigen und trotzdem die Zeitpläne und Budgetrestriktionen einzuhalten. In der Gesprächsrunde wird über die Erfolgsbedingungen von Veränderungen in öffentlichen Organisationen diskutiert.

Gesprächsrunde mit Ralf Frommhagen, Michael Golsch und Michael Roth

Digitalisierung, Corona und Remote-Arbeit: Was können wir aus der Krise lernen und nach der Krise (noch) besser machen?

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde verantworten in leitenden Positionen die Digitalisierungsstrategie, große Digitalisierungsprojekte und teilweise die Haushaltspolitik, Organisations- und Personalentwicklung in ihren Organisationen oder Verantwortungsbereichen. Sie bringen ihre Erfahrungen vor und in der Corona-Krise ein, wie wir unsere öffentlichen Verwaltungen noch leistungsfähiger machen können und ihre Leistungsfähigkeit dauerhaft erhalten können. Ein besonderer Fokus wird auf den Erfahrungen mit dem Shutdown und der aktuell bewiesenen Fähigkeit der Verwaltungen zu Onlinediensten, Remote-Arbeit und Home-Office liegen. In der Gesprächsrunde wird über die Erfahrungen, Notwendigkeiten und Perspektiven im Kontext der Erfahrungen aus der Corona-Krise diskutiert.

Gesprächsrunde mit Christoph Frey, Harald Riedel und Harjolf Seitz

Konkrete Erfahrungen mit der Remote-Arbeit:
Projektarbeit für Digitalisierung und SAP-HANA-Migration in Zeiten der Corona-Krise

Sabine Eilber leitet für das Finanzministerium in Baden-Württemberg eines der aktuell größten SAP-HANA-Migrationsprojekte mit mehr als 250 Projektmitgliedern aus der Landesverwaltung, dem zentralen IT-Dienstleister BITBW und von externen Beratungsgesellschaften. Das Restrukturierungsprojekt für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen der Landesverwaltung arbeitet seit dem 16. März 2020 komplett remote. In dieser Zeit wurden die Arbeiten an Fachkonzeption und IT-Implementierung fortgesetzt, ein Remote-Fachtest von implementierten IT-Lösungen vorbereitet und durchgeführt sowie der Rollout auch gänzlich neuer, medienbruchfreier Geschäftsprozesse in alle Ministerien und Behörden der Landesverwaltung erfolgreich gestartet. In der Gesprächsrunde wird über die Erfahrungen mit und die Erfolgsbedingungen von Remote-Arbeit diskutiert.

Gespräch mit Sabine Eilber

(Zwischen-) Bilanz: 25 Jahre Managementberatung für den öffentlichen Dienst

Peter Thumann und Hans-Peter Trinkl haben ihr (bisheriges) Arbeitsleben an der Schnittstelle von öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft und Managementberatung verbracht. Beide Gesprächspartner haben Erfahrungen in der Leitung und Transformation eines großen öffentlichen Dienstleisters aus behördlichen Strukturen in ein modernes Dienstleistungsunternehmen wie auch aus der Managementberatung in der arf GmbH. In der Gesprächsrunde wird der Gründungsgedanke der arf GmbH im Wandel der letzten und der kommenden 25 Jahre reflektiert: Nachhaltige Veränderungen in der öffentlichen Verwaltung zum Wohle von Bürgerinnen und Bürgern, Gesellschaft und Wirtschaft unter Einbindung der Beschäftigten zu unterstützen. Ganz im Sinne von Guiseppe Tomasi di Lampedusa: „Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.“

25 Jahre arf GmbH im Spiegel der Verwaltungsmodernisierung mit Peter Thumann und Hans-Peter Trinkl

Die Corona-Krise als Impuls für Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung am Beginn des 21. Jahrhunderts

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde gestalten die Zukunft unserer Gesellschaft und Wirtschaft in exponierten Führungspositionen mit. Auf Grundlage ihrer langjährigen Erfahrungen ordnen sie die Lage der Bundesrepublik Deutschland, Europas und unserer globalen Partner in der weltweiten Corona-Krise ein und setzen Impulse, wie wir unsere Gesellschaft und Wirtschaft (noch) besser auf die vielfältigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten können. In der Gesprächsrunde wird reflektiert, wie wir die Corona-Krise und den Start aus dem Shutdown als Impuls für die notwendigen Veränderungen im 21. Jahrhundert nutzen und gleichzeitig die Balance aus Freiheit und Verantwortung, ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen in einer demokratischen Gesellschaft mit einer sozialen Marktwirtschaft bewahren können.

Ausblick mit Stefan Müller, MdB, und Prof. Dr. Ralf P. Thomas

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